Die Renaissance regionaler Märkte: Zukunft oder Holzweg?

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Ein Bauernmarkt in Jamalpur, Ahmedabad. Fotograf: Mananshah1008 (creative commons license)

Unter einem Markt versteht man heutzutage meistens ein Ort des knallharten Wettbewerbs, des Zusammenkommens von Angebot und Nachfrage, der Effizienz-Maximierung und Renditen. Diese Märkte sind z.B. der globale Kapitalmarkt oder der globale Agrar- und Lebensmittelmarkt. Außerdem gibt es natürlich bei jedem um die Ecke einen Supermarkt oder Discounter, die an diese wettbewerbsorientierten, globalen Märkte über die Waren und Kapitalströme gekoppelt sind. Daneben gibt es eine Art von Märkten die als überkommenes Auslaufmodell oder als kurioses Relikt  aus längst vergangenen Zeiten gelten: Märkte auf denen regionale und handwerklich hergestellte Produkte wie Gemüse, Fleisch, Honig und Wein und auch Kunsthandwerk angeboten werden. Tatsächlich aber findet gerade eine Renaissance regionaler Märkte statt. In den USA hat die Zahl sogenannter „farmers‘ markets“ ein rasantes Wachstum hingelegt: Während es im Jahr 1994 lediglich 1755 farmers‘ markets gab, ist die Zahl auf 8268 im Jahr 2014 gestiegen (USDA 2014). Weiterlesen